Laufreise Triest 2026

  • 7. Mai 2026

Höchste Zeit, zu neuen Zielen aufzubrechen: Nach umfangreichen Erhebungen wurde von einigen Laufwilligen Triest als erstes gemeinsames Ziel für 2026 ausgewählt. Die Zahl der Läufer:innen blieb überschaubar, dafür gab es umso mehr Begleiter:innen.

Marathon – Bastian, Richard und Gaby
Halbmarathon – Susi
Familien Run – Gerti und Renate
Als Fans mit dabei waren Brigitte und Helmut, Michael H., Michael B., Johann, Erwin, Susi und Erik, Gabi E., Alexandra, Bettina und Michi.

Wie ein Puzzle fügten sich unterschiedliche An- und Abreise, individuelle Aktivitäten und Lokalbesuche in großer und kleiner Runde zusammen. 14 Personen nahmen in der Albergo alla Posta (seit 1801) Quartier – sehr zentral am Rand der Innenstadt, nahe des Bahnhofes und mit diversen Buslinien vor der Haustür. Bastian und Familie hatten eine kleine Wohnung gemietet.

Trieste Springrun am Sonntag, 3. Mai 2026

Das Frühstück im Hotel war ab 6:30 bereit. Als Erste brachen Susi, Gerti und Renate samt Anhang auf, um mit Shuttlebussen zu ihren Starts bei Miramara (Familienlauf, 7 km) bzw. Sistiana (Halbmarathon) zu fahren. Für die Marathonis ging es bei angenehm kühlen Temperaturen in der Morgensonne zu Fuß zum Start auf der herrlichen Piazza Unita d’Italia mit Blick aufs Meer. Um 9 Uhr starteten etwa 700 Marathonis (davon etwa 80 in der Touristenwertung), um zunächst in Schleifen durch die Triester Innenstadt zu laufen. Dann ging es immer an der Küstenstraße entlang Richtung Nordwesten bis zur Wende in Sistiana. Die erste Hälfte noch kühl und mit viel Schatten, die Retourstrecke bei über 20 Grad und in der Sonne.

Um 10 Uhr war Start bei Miramare für Renate und Gerti. Ihr Lauf entwickelte sich vor allem anfangs zu einer „geführten Wanderung“ (O-Ton Renate) inmitten von Familien, Kinderwägen und Kindern auf Fahrrädern. Ebenfalls um 10 Uhr startete Susi in Sistiana, um sich auf den langen Weg Richtung Triest zu machen. Da alle Strecken auf der gleichen Straße verliefen, konnte man sich auch bei dünnem Läuferfeld nicht verlaufen. Auf der Langstrecke konnten wir uns dann auch gegenseitig anfeuern: Bastian überholte Susi, Gaby und Richard konnten Bastian und Susi auf der Gegenseite zuwinken. In Sistiana gab es von Michael H. wertvolle Anfeuerung! Bastian spulte den Marathon genießend in 3:10:08 ab. Richard brillierte bei seinem ersten Marathon (ältester  und einziger Teilnehmer in der M70) in 5:24:25. Gaby brauchte 5:43:35 als älteste und einzige Teilnehmerin in der F60. Während die Strecke eher eintönig verläuft, war der Zieleinlauf auf der Piazza Unita d’Italia wirklich schön, nachdem die letzten 2 km wieder im Zickzackkurs durch Triest und vorbei an unzähligen Touristen führten.

Was Triest ansonsten für uns zu bieten hatte

Einen Ausflug mit dem Schiff zum Castello di Miramare, einen Ausflug mit öffentlichem Bus zur beeindruckenden Grotta Gigante, stimmungsvolle Spaziergänge durch Triests Innenstadt und entlang des Hafens, Sonnenuntergänge, Möwen, bemerkenswerte Lungenquallen im Hafenbecken, Bronzestatuen zum Entdecken, weitläufige Fußgängerzonen, Cafés ohne Ende, fantastische Pizza, laute Italiener:innen, die teuerste Jacht der Welt, steile Straßen, ausgebuchte Parkhäuser, den Canal Grande, gemütliche gemeinsame Restaurantbesuche, …